Das Papier “Categories of Sustainability-related Financial Products – A Proposal in the Context of the SFDR-Review” entstand in Zusammenarbeit der Sustainable Finance Research Group der Universität Hamburg unter der Leitung von Prof. Timo Busch, Advanced Impact Research (AIR) und F.I.R.S.T e.V.

Die Publikation leistet einen Beitrag zur laufenden Überarbeitung der Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR), indem sie ein überarbeitetes Klassifikationssystem für nachhaltigkeitsbezogene Finanzprodukte vorschlägt. Sie unterscheidet drei Hauptkategorien – ESG-Produkte, Transition-Produkte und Sustainable Produkte – und integriert dabei Impact-aligned (an Wirkung ausgerichtete) und Impact-generating (Wirkung erzeugende) Dimensionen für Sustainable- und Transition-Produkte.

Die vollständige Publikation finden Sie hier.

Das Paper “Impact Investing- A Literature Review on the Effectiveness of Investor Impact Mechanisms” entstand in Zusammenarbeit der Sustainable Finance Research Group der Universität Hamburg unter der Leitung von Prof. Timo Busch, Advanced Impact Research (AIR) und F.I.R.S.T e.V.

Die Publikation untersucht, welches Potenzial verschiedene Wirkungsmechanismen von Investorinnen und Investoren haben, um auf Unternehmensebene tatsächlichen Impact zu erzielen und schafft eine systematische Grundlage zur Bewertung ihrer Effektivität. Auf Basis der bestehenden Fachliteratur und unter Anwendung des Konzepts des Investor Impact Potential werden Stewardship, Kapitalallokation und Field Building hinsichtlich ihrer Effektivität analysiert. Dabei wird aufgezeigt, wie das Potenzial dieser Mechanismen je nach direkter oder indirekter Anwendung variiert. Das Papier leistet einen Beitrag zur Forschung, indem es bestehende Investor-Mechanismen bündelt, einordnet und im Hinblick auf ihr Impactpotenzial bewertet.

Die vollständige Publikation finden Sie hier.

 

Advanced Impact Research (AIR) hat am Positionspapier “Impact Investing in Infrastructure – Turning Potential into Practice: What does it take to implement Impact Investing in Infrastructure?“ mitgewirkt. Das Papier entstand in Zusammenarbeit mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundesverbands Alternative Investments e.V. (BAI) und dem Bundesverband Impact Investing e.V. (BVII).

Es zeigt auf, wie Impact Investing in der Anlageklasse Infrastruktur konkret operationalisiert werden kann und soll eine Grundlage bieten, um Chancen und Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung von Impact Investing in diesem Bereich zu reflektieren. Als Leitfaden für Investorinnen und Investoren sowie Entscheidungsträger möchte das Papier dazu anregen, Impact-orientierte Strategien stärker in Infrastrukturprojekte zu integrieren und präsentiert konkrete Fallstudien zu erneuerbaren Energien, Batteriespeicherung, Energieeffizienz, sozialer Infrastruktur und mehr.

Das vollständige Positionspapier finden Sie hier.

In den vergangenen Monaten haben Advanced Impact Research (AIR) sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter des Bundesverbands Alternative Investments e.V. (BAI) und der Bundesinitiative Impact Investing e.V. (BIII) ein Positionspapier „Impact Investing in Alternative Investments – why private market investments are particularly suited for impact-generating investments“ erarbeitet.

Das Positionspapier macht eingangs eine Bestandsaufnahme von marktgängigen Schlüsselkonzepten und begrifflichen Grundlagen und zeigt die Hauptcharakteristika von Impact Investments auf. Diskutiert werden außerdem die Typen von Impact-Produkten und in einem Hauptteil das Verhältnis von Impact Investments und der Regulatorik bzw. nachhaltigen Investments nach Art. 2 Abs. 17 SFDR. Wir hoffen, mit dem Positionspapier eine Grundlage zu bieten und einen Ausgangspunkt zu setzen für die Diskussion mit Investoren und auch mit internen Fachbereichen.

Das Whitepaper „Transition Products: Conceptual Clarity & Implementation Guidance“ wurde in Zusammenarbeit zwischen Climate & Company und Advanced Impact Research GmbH (AIR) erstellt. Es bietet umfassende Einblicke in die wesentlichen Designmerkmale und Vorschläge für Mindestkriterien für Transition-Finanzprodukte. In einer Zeit, in der der Klimawandel zu den drängendsten globalen Herausforderungen zählt, spielt der Finanzsektor eine entscheidende Rolle bei der Förderung nachhaltiger Praktiken. Das Paper liefert wertvolle Erkenntnisse und Anleitungen zur Umsetzung von Finanzprodukten, die eine Transformation hin zu einer grüneren Wirtschaft unterstützen.

Besonderes Augenmerk wird auf die Definition klarer Terminologien und die Konsistenz mit bestehenden Nachhaltigkeitsregulierungen gelegt. Das Ziel ist, Investoren eine klare Orientierung zu bieten.

Das Whitepaper möchte einen Beitrag liefern zu den aktuellen Diskussionen über Kategorisierung von Finanzprodukten mit Nachhaltigkeitsmerkmalen in der EU, im Vereinigten Königreich und darüber hinaus.

Das vollständige, englischsprachige Whitepaper finden Sie hier.

Die “Swiss Sustainable Investment Market Study 2024” wurde von Swiss Sustainable Finance (SSF) in Zusammenarbeit mit Advanced Impact Research GmbH (AIR) veröffentlicht. Die Studie bietet umfassende Einblicke in den aktuellen Stand und die Trends nachhaltiger Investitionen in der Schweiz.

Der Bericht zeigt, dass nachhaltige Investitionen nach dem Rückgang in 2023 wieder leider zunehmen. Es werden konkrete Beispiele und Fallstudien präsentiert, die die Vorteile nachhaltiger Investitionen verdeutlichen.

Den vollständigen, englischsprachigen Marktbericht finden Sie hier.

Im Laufe des Jahres 2023 haben das European Sustainable Investment Forum (Eurosif), die Universität Hamburg sowie die Advanced Impact Research GmbH die Methodik für Marktstudien zu nachhaltigkeitsbezogenen Investitionen überarbeitet und Impact in den Mittelpunkt gestellt. Die neue Methodik schlägt vier verschiedene Kategorien nachhaltigkeitsbezogener Investitionen vor, die das „Ambitionsniveau“ der Investitionen widerspiegeln, aktiv zum Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft beizutragen. Die Kategorien lauten: Basic ESG, Advanced ESG, Impact-Aligned und Impact-Generating.

Den ganzen Beitrag können Sie hier lesen (nur auf Englisch verfügbar).

Eurosif hat heute gemeinsam mit AIR und der Universität Hamburg eine neue Methodik für künftige Marktstudien über nachhaltigkeitsbezogene Investitionen in Europa veröffentlicht.

 

Die Methodik und der dazugehörige Fragebogen werden in einem finalen Bericht dargelegt, der unter folgendem Link zu finden ist.

 

Die Methodik wurde im Laufe des Jahres 2023 von der SRI Study Group (SSG) von Eurosif in Zusammenarbeit mit Prof. Timo Busch von der Universität Hamburg und Eric Prüßner von Advanced Impact Research (AIR) entwickelt. Marktpraktiker aus ganz Europa waren an diesem Prozess beteiligt.

 

Frühere Marktstudien über nachhaltigkeitsbezogene Investitionen sammelten in der Regel Daten über eine Reihe verschiedener nachhaltigkeitsbezogener Anlagestrategien und summierten diese unter „nachhaltigen Investitionen“. Diese Statistiken unterschieden jedoch nicht zwischen Investitionen auf der Grundlage ihrer Anlagestrategie und/oder ihrer Ziele, den Übergang zu einer nachhaltigeren Wirtschaft aktiv zu unterstützen, die seit der Einführung und Umsetzung des EU-Rahmens für nachhaltige Finanzen ein immer wichtigeres Merkmal des europäischen Marktes für nachhaltige Investitionen ist.

 

Die überarbeitete Methodik schlägt vier verschiedene Kategorien von nachhaltigkeitsbezogenen Investitionen vor, die das Anspruchsniveau der Investitionen widerspiegeln, aktiv zum Übergang zu einer gerechteren und nachhaltigeren Wirtschaft beizutragen. Diese Kategorien sind: „Basic ESG-Investments“, „Advanced ESG-Investments“, „Impact-aligned Investments” und “Impact-Generating” Investments.

Die Methodik wird als Grundlage für künftige Marktstudien dienen, die von Eurosif in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedern durchgeführt werden. Die Methodik wird im Laufe des Jahres 2024 eingeführt, wobei die erste Marktstudie für 2025 geplant ist und die Daten für 2024 abdeckt. Die Methodik wird auch allen Foren für nachhaltige Geldanlagen weltweit und anderen Interessengruppen zur Verfügung stehen. Sie soll nicht die Kategorisierungen nachhaltiger Produkte widerspiegeln, wie sie in den gesetzlichen Rahmenbedingungen festgelegt sind, sondern mit solchen Systemen und Labels sympathisieren, sobald sie entstehen.

Das Paper „Position Paper on Improving the SFDR – Proposal for financial product categories from a sustainability perspective“ wurde in Kooperation zwischen der Sustainable Finance Research Group der Universität Hamburg, vertreten durch Prof. Timo Busch, Advanced Impact Research (AIR) und F.I.R.S.T. e.V. erstellt. Das Paper profitierte von den Ergebnissen der Prüf- und Bewertungsarbeit mehrerer Hundert Investmentfonds, die sich regelmäßig um den SRI-Qualitätsstandard FNG-Siegel bewerben.

Im Kontext der aktuell anvisierten Konsultation der Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR) schlägt es Kategorien für Finanzprodukte aus einer Nachhaltigkeitsperspektive vor. Ziel ist es, eine Balance zwischen einer klaren Terminologie, der Konsistenz zwischen vorhandenen Sustainable Finance Regulierungen, der Klarheit der vorgeschlagenen Kategorien für InvestorInnen und einen möglichst geringen Aufwand für den Übergang zu den neuen Kategorien zu finden.

Das vollständige, englischsprachige Positionspapier finden Sie hier.

Tragen Investitionen im Kontext der Nachhaltigkeit zu einer besseren Welt bei?

Prof. Dr. Timo Busch, Professor für Management und Sustainability an der Universität Hamburg und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats, und Eric Prüßner, leitender Senior Researcher bei der AIR, haben kürzlich ein Whitepaper mit dem Titel “Principles for Impact Investments: Practical guidance for measuring and assessing the life cycle, magnitude, and tradeoffs of impact investments” veröffentlicht.

Im Rahmen des Whitepapers wurden 18 Grundsätze entwickelt, die einen wichtigen Schritt hin zu einer kohärenten und praktischen Anleitung zur Messung und Bewertung von Impact-Investitionen darstellen. Dies ist dabei als ein laufendes Projekt zu sehen, das Diskussionen, Gedanken und Entwicklungen anregen soll, mit dem übergeordneten Ziel, zur weiteren Standardisierung im Bereich des Impact-Investings beizutragen.

Mehr dazu im englischsprachigen Whitepaper