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Social Bond Impact Reporting: AIR entwickelt neue Methodik für die Haspa

AIR hat die Hamburger Sparkasse (Haspa) bei der Entwicklung einer innovativen Methodik für ihren ersten Social Bond Allocation and Impact Report unterstützt.

Der Ansatz orientiert sich an den Empfehlungen der International Capital Market Association (ICMA) für das portfoliobasierte Social-Bond-Reporting. Er verknüpft die Mittelverwendung mit der potenziellen sozialen Wirkung der finanzierten Aktivitäten und weist dabei einen klaren regionalen Bezug zu Hamburg auf. Grundlage ist eine Input–Output–Outcome–Impact-Logik mit sektorspezifischen Indikatoren, die pragmatisch auf die verfügbare Datenlage zugeschnitten sind und auf geeignete Proxies aus anerkannten öffentlichen Quellen zurückgreifen. Dies ermöglicht eine Wirkungsberichterstattung, die transparent, aussagekräftig und methodisch belastbar ist. Der Bericht wurde von ISS ESG unabhängig geprüft und als „best market practice” bewertet.

Das Projekt hat nicht nur eine methodische Grundlage für die laufende Social-Bond-Berichterstattung der Haspa geschaffen, sondern auch wertvolle Erkenntnisse für die Weiterentwicklung einer praxistauglichen Wirkungsberichterstattung generiert. Es zeigt, wie glaubwürdige und entscheidungsrelevante Impact-Reporting-Ansätze auch unter den Datenbeschränkungen entwickelt werden können, die für ein portfoliobasiertes Impact Reporting in der Praxis typisch sind. AIR verfolgt diesen Ansatz für Social Bonds und andere wirkungsorientierte Finanzprodukte und entwickelt ihn gemeinsam mit interessierten Finanzinstituten kontinuierlich weiter.

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